Hexenverfolgung das größte Verbrechen an Frauen

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das diese Seite keine Verherrlichung der Verbrechen an Frauen ist. Ich möchte nur darauf hinweisen zu welchen Gräueltaten Menschen fähig waren und heute noch sind. Denn auch heute noch gibt es in einigen Teilen der Welt Formen der Hexenverfolgung, bei denen Menschen aufgrund von Hexenglauben verfolgt und getötet werden.
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Es wird geschätzt, das im Zeitraum von etwa 1440 bis 1750 in West und Mitteleuropa etwa 100.000 Frauen, wegen Hexerei hingerichtet wurden.
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Die Inquisition war ein Gerichtssystem der katholischen Kirche, das sich mit der Verfolgung von Ketzern und Hexen, also Menschen, die von der kirchlichen Lehre abwichen, befasste.
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Hexenverfolgungen waren eine düstere Periode der Geschichte, in der Menschen, hauptsächlich Frauen, des Verbrechens der Hexerei beschuldigt und hingerichtet wurden. Diese Verfolgungen fanden hauptsächlich in Europa zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert statt, mit Höhepunkten im 16. und 17. Jahrhundert. Die Anschuldigungen basierten oft auf Aberglauben, Angst und Vorurteilen, wobei Neid und Verleumdung ebenfalls eine Rolle spielten.
Foltermethoden
Spanischer Reiter - Der Spanische Reiter wurde auch Frauenstuhl genannt. Man ließ eine als Hexe beschuldigte Frau mehrmals stundenlang auf der scharfgeschliffenen Holzkante dieses Holzgestells sitzen. Dabei wurden, zur Verstärkung des Drucks zusätzlich Gewichte an die Fußgelenke der Hexe gebunden. Während dieses Ritts konnten die Henkerknechte die Hexe zusätzlich mit Peitschenhieben traktieren, um das gewünsche Geständnis zu erlangen.
Hexenstuhl - Dieser Befragungsstuhl, auch der Heckersche Stuhl genannt, wurde speziell für das Verhör von Hexen entworfen. Mit bis zu 3000 scharfen Holzdornen besetzt, konnte die Sitzfläche dieses Stuhls von unten mittels Kohlen beheizt werden. Das Sitzen auf dem Hexenstuhl wurde somit in jeder Hinsicht zur furchtbaren Qual. Nackt ausgezogen musste eine Hexe hier so lange sitzen, bis sie jede Sünde gestand.
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Zangen und Zwingen - Bereits einfache Folterinstrumente erzielten große Wirkung. Zu Beginn einer Hexenfolterung wurden dem Weib zunächst die eisernen Daumenschrauben angelegt. Mit dem sogenannten „Capistrum“, einer eisernen Maulsperre, wurden störende Schreie unterbunden. Konnte man also noch immer kein Geständnis erzwingen, kamen die verschiedensten Schrauben, Klemmen und Zangen zum Einsatz. An einen Stuhl oder Pfosten gekettet, konnte die Hexe der Folter nicht entkommen.
Streckbank - Diese besonders verbreitete Art der Hexenfolter wurde in unterschiedlichen Variationen vollzugen. Gestreckt wurde auf Leitergerüsten und auf der klassischen Streckbank. Während der oft stundenlangen Tortur, bei denen die Hexe nackt und bis aufs äußerste gespannt auf die harte Bank lag, wurden pausenlos Fragen gestellt. Derart ausgeliefert konnte man den Leib der Gestreckten mit Nadeln nach Teufelsmalen hin untersuchen, oder sie mit heißem Wachs peinigen. Auch die Vaginalbirne kam hier oft zum Einsatz.
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Daumenschraube - Bevor Hexen der Prozess gemacht wurde, versuchte man oft, mit Hilfe der Daumenschraube ein Geständnis zu erzwingen. Dieses Folterinstrument sah aus wie ein Schraubstock, in dem einzelne Finger eingespannt wurden. Mit Zudrehen des Stocks erhöhte sich der Druck auf die Finger, bis die Knochen zersplitterten.
Hochziehen - Die Hände des Verbrechers wurden hinter dem Rücken gefesselt und mittels Flaschenzug nach oben gezogen, bis Arme ausgekugelt oder Schultern ausgerenkt waren. Besonders beliebt war diese Methode, wenn der Henker beim Opfer keine anhaltenden Spuren hinterlassen wollte, da Arme und Schultern relativ einfach wieder eingerenkt werden konnten. Nichtsdestotrotz musste der Delinquent Höllenqualen erleiden. Eine Verschärfung der Strafe war das Befestigen von Gewichten an den Füßen.
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Judaswiege – Die Hexe musste mit ihrem nackten Anus auf einer Pyramide aus Holz sitzen. Ihr eigenes Körpergewicht trieb die hölzerne Spitze in den After, spreizte und riß diesen auseinander. Je nach Schwere der Strafe wurde das Opfer mit Gewichten beschwert, um den Prozess des Hintern aufreißens zu beschleunigen und den Effekt des Schmerzes zu maximieren.
Genitalfolter - Nur inoffiziell angewandt in vielen Kerken. In den finsteren Folterkellern wurden die Opfer mit allerlei Instrumenten sexuell gequält. Das begann bei Einführen von heißen Gegenständen oder Nagetieren in Körperöffnungen und erstreckte sich über Vergewaltigung bis hin zum Entfernen von Genitalien.
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Leider gab es noch viel mehr Folter Methoden als die oben aufgeführten.
Folterinstrumente
Daumenschraube - Miteinander verbundene Backen werden durch Schrauben zunehmend zusammen gepresst. Dieser Druck ist äußerst schmerzhaft und verursacht Schäden an Haut und Knochen.
Mundbirne - Die vermeintliche Funktion als Foltergerät besteht darin, dass es in den Mund, das Rektum oder die Vagina eingeführt und dann ausgeweitet werden kann
Hexenstuhl - Ein Stuhl, dessen Sitz, Lehnen und Fuß mit Stacheln besetzt waren und auf welchem die Hexe stundenlang sitzen mußte, wobei sich die Stacheln in die Haut und ins Fleisch bohrten.
Streckbank – An Armen und Beinen gefesselt, das Handhebelrad langsam angezogen, so dass die Gelenke gedehnt oder die Knochen der Gepeinigten aus den Gelenken gelöst wurden.
Brustreißer - Der kalte oder glühende Brustreißer soll dazu gedient haben, bei Frauen auf dem Weg zur Hinrichtung die Brüste auszureißen.
Spanischer Reiter - Mehrmals stundenlang mußten Hexen auf der scharfgeschliffenen Holzkante dieses Holzgestells sitzen.
Beinschraube - An Wade und Schienbein werden sie mit Hilfe von Schraubzwingen immer weiter zusammengepresst.
Garotte - Halseisen, Würgeisen oder Würgschraube genannt, ist eine Vorrichtung, bei der der Verurteilte an einen Holzpfahl gefesselt wird und der Hals eingeschnürt wird.
Leider gab es noch viel mehr Unwürdige Folterinstrumente.
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